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Warum sind Hörvorsorge und Hörversorgung so wichtig – und wie funktionieren sie?

10.06.2022 | 2022, Allgemein, Pressemeldungen

Frankfurt am Main, 09.06.2022

Renommierte Experten beantworten wichtige Fragen zur Hörgesundheit in neuen Erklärvideos

Die DGHNO-KHC (Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.) sowie die ADANO (Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen) und der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (BVHI) haben anlässlich des diesjährigen Welttages des Hörens ihre Zusammenarbeit intensiviert. Gemeinsam haben die Verbände Expertenvideos produziert, die zu den Themen „Faszination Hören“, „Wie funktioniert das Ohr als komplexes Sinnesorgan?“, „Was tut man, wenn man Hörprobleme feststellt?“ und „Wie werden Hörstörungen eigentlich gemessen?“ umfassend informieren.

Die Erklärvideos renommierter Experten aus Medizin und Audiologie eignen sich vor allem zur detaillierten Aufklärung der mit Hörverlust lebenden Menschen und ihrer Angehörigen. Zudem können die an der Hörversorgung beteiligten Personengruppen (Leistungserbringer wie Hörakustiker, Ärzte und Therapeuten, aber auch Kostenträger wie Krankenkassen) diese in ihren Netzwerken teilen und zur Information ihrer Patienten und Mitglieder nutzen.

Dr. Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Hörsysteme-Industrie erläutert: „Wir freuen uns sehr über die intensivierte Kooperation mit Partnern aus dem klinischen Bereich der HNO-Medizin. Es bedarf der gemeinsamen Anstrengung aller in der Hörvorsorge tätigen Akteure, um die Bedeutung des Hörsinns, dessen regelmäßiger Überprüfung und im Bedarfsfall professioneller Versorgung in der Öffentlichkeit stärker bekannt zu machen.“

Dazu ergänzte Prof. Dr. med. Thomas Deitmer, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie: „Das Hören und die sprachliche Kommunikation werden in der modernen Welt immer wichtiger; insofern ist gutes Hören ein wesentliches Mittel sozialer Teilhabe und Integration. Die Videos zeigen wie mit wissenschaftlich gesicherten Methoden an Vorsorge, Früherkennung, Diagnose und jedweder Form der Therapie medizinisch und technisch geholfen werden kann. Sowohl in der Medizin als auch in der Technik werden die Methoden immer diffiziler, so dass die Zusammenarbeit dieser Disziplinen Menschen mit einer Hörminderung namhafte Vorteile bringt.“

Die Expertenvideos zu den genannten Themen finden Sie hier:

Faszination Hören

Was macht das Ohr als Sinnesorgan so besonders und wie funktioniert gutes Hören und der Schutz unseres Gehörs?

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Zahnert, Chair and Head of the Department Dept. of Otorhinolaryngology Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden.

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Hörprobleme – und jetzt?

Hörprobleme können sowohl akut und plötzlich auftreten oder sich schleichend über mehrere Jahre fortschreitend entwickeln. In jedem Lebensalter sollten Betroffene abklären lassen, welcher medizinische Grund für die Problematik ist und wie Abhilfe geschaffen werden kann.

Prof. Dr. Torsten Rahne von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie.

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Wie misst man Hörstörungen?

Hörstörungen können vielfältig auftreten und unversorgt bringen sie oft erhebliche Einschränkungen mit sich. Heute ist es Medizinern und Audiologen möglich, bereits bei Neugeborenen Hörstörungen zu diagnostizieren. Die exzellente Versorgungslage in Deutschland ermöglicht es, immer bessere Verfahren und Methoden zu entwickeln, die Betroffenen schnelle Klärung verschaffen.

Prof. Dr.-Ing. Tobias Rader ist Leiter der Abteilung Audiologie im Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

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Daten zur Versorgung mit Hörsystemen in Deutschland

  • 11,1 Prozent der Bundesbürger halten ihre Hörfähigkeit für gemindert; 41 Prozent von ihnen tragen Hörgeräte. (Eurotrak Hörstudie Deutschland 2022)
  • Eine Ausweitung der Versorgung mit Hörsystemen kann dazu beitragen, Gesundheitskosten sowie die Risiken von Folgeerkrankungen nachhaltig zu senken.
  • 39 Milliarden Euro betragen die jährlichen Kosten für unversorgte Hörminderungen in Deutschland. (Hearing Loss – Numbers and Costs 2019)
  • Unbehandelte Schwerhörigkeit im mittleren Lebensalter ist neuen Studien zufolge der mit Abstand größte modifizierbare Risikofaktor einer Demenzerkrankung. (The Lancet 2020)

Über den Bundesverband der Hörsysteme-Industrie

Logo Bundesverband der Hörgeräte-Industrie

Der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (www.bvhi.org) ist die Vertretung der auf dem deutschen Markt tätigen Hersteller medizinischer Hörsysteme. Er ist das Kommunikationsorgan für alle Themen rund um Hörgesundheit und Hörtechnologie sowie für die Prävention und technische Versorgung von Schwerhörigkeit. Der BVHI betreibt das größte deutschsprachige Online-Portal zur Hörgesundheit und Hörversorgung www.ihr-hoergeraet.de. Gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation richtet der BVHI jährlich am 3. März den Welttag des Hörens aus (www.welttag-des-hoerens.de).

Über die DGHNO-KHC

Die Deutsche Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie besteht seit nunmehr 101 Jahren und ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft als gemeinnütziger Verein. Das Ziel der Gesellschaft ist die Förderung der wissenschaftlichen und praktischen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie in Universitäten, HNO-Kliniken und HNO-Praxen. Sie fördert unter anderem die Forschung, die Fort- und Weiterbildung im Fach, die Kooperation mit benachbarten Fächern und die Beratung anderer wissenschaftlicher Fachgesellschaften, Behörden und anderen Einrichtungen.

Pressekontakt BVHI:
Katarina Sipple
Leitung Kommunikation & Events
Tel.: +49 (0)69 – 664 26 34 11     
E-Mail: sipple@bvhi.org
Web: www.bvhi.org
Pressekontakt DGHNO-KHC
Stephanie Priester
Thieme PR-Agentur
Tel.: +49 (0)711 – 89 31 605
E-Mail: priester@medizinkommunikation.org
Web: www.hno.org

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Katarina Sipple
Leitung Kommunikation und Events
Tel.: +4969-664263411
E-Mail: info@bvhi.org

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