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HIMSA: Anpassungssoftware Noah stellt Support für Windows 7 und 8 ein

30.11.2021 | 2021, Allgemein, Pressemeldungen

Frankfurt, 30.11.2021 – Die Hearing Instrument Manufacturers’ Software Association (HIMSA) kündigt an, den Support des Anpassungsprogramms Noah für Windows 7 und 8 bis 2022 einzustellen.

Begründet wird dieser Schritt mit der Tatsache, dass Microsoft seinen Support für Windows 7 bereits zum 14.01.2020 eingestellt hat, und Windows 8.1 ab 2023 nicht mehr unterstützt.

Die HIMSA folgt dieser Entscheidung von Microsoft. Zukünftige Versionen von Noah werden die Betriebssysteme Windows 8, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 nicht mehr unterstützen. Das neueste Update von Noah 4.13 ist so eingestellt, dass die Installation auf diesen Betriebssystemen blockiert wird.

„Diese HIMSA-Termine für das Ende des Supports liegen vor denen von Microsoft, aber die Nutzung der unterstützten Versionen von Noah auf diesen älteren Betriebssystemen ist sehr gering“, so Ann Monnens, Support Specialist bei HIMSA. HIMSA empfiehlt betroffenen Hörakustikern noch bis Ende dieses Jahres eigene Betriebssysteme auf Kompatibilität mit Noah zu überprüfen und gegebenenfalls auf eine neuere Version umzusteigen.

Aus Sicht des BVHI ist dieser Schritt durch die Einstellung des Microsoft-Supports für die älteren Betriebssysteme nur konsequent. „Der BVHI schließt sich den Empfehlungen der HIMSA an und bittet alle Hörakustiker, deren Systeme noch unter Windows 7 oder 8 laufen, diese bis Ende des Jahres auf Windows 10 zu aktualisieren, um sich vor möglichen Problemen zu schützen“, sagt Horst Warncke, Sprecher des technischen Arbeitskreises des BVHI.

Daten zur Hörgeräteversorgung in Deutschland

  • 12 Prozent der Bundesbürger halten ihre Hörfähigkeit für gemindert; 37 Prozent von ihnen tragen Hörgeräte. (Quelle: EuroTrak Germany, 2018)
  • 39 Milliarden Euro betragen die jährlichen Kosten für unversorgte Hörminderungen in Deutschland. (Quelle: Hearing Loss – Numbers and Costs, 2019)
  • Schwerhörigkeit ist der größte modifizierbare Risikofaktor einer Demenzerkrankung. Das Tragen von Hörgeräten kann dieses Risiko um 18 Prozent senken. (Quellen: The Lancet, 2017; Journal of the American Geriatrics Society, 2019)
  • Eine Ausweitung der Hörgeräteversorgung trägt dazu bei, Kosten sowie die Risiken von Folgeerkrankungen nachhaltig zu senken.

Über den Bundesverband der Hörsysteme-Industrie

Der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie ist die Interessenvertretung der Hersteller medizinischer Hörlösungen in Deutschland. Er ist das Kommunikationsorgan für alle Themen rund um Hörtechnologie, Hörminderung und Innovation. Der Verband setzt sich für die Erhöhung der Nutzung von Hörgeräten und Hörimplantaten durch Menschen mit einer Hörminderung ein und klärt über die Leistungsfähigkeit moderner Hörsysteme auf. (www.bvhi.org)

Pressekontakt

Dr. Stefan Zimmer
Vorsitzender des Vorstands
Herriotstraße 1
60528 Frankfurt am Main

Tel.: 069 – 664 26 34 10
E-Mail: zimmer@bvhi.org
Katarina Sipple
Referentin PR und Events

Tel.: 069 – 664 26 34 11
E-Mail: sipple@bvhi.org

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Katarina Sipple
Leitung Kommunikation und Events
Tel.: +4969-664263411
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